Nationalparks von Südafrika hautnah erleben

Nicht viele Länder in Afrika geniessen einen so guten Ruf wie Südafrika, wenn es darum geht, eine Safari zu unternehmen. Neben Kenia und Tansania ist Südafrika eines der Länder, in denen man das berühmte afrikanische Grosswild live und hautnah erleben kann.

Zahlreiche Nationalparks wurden in Südafrika in den vergangenen Jahrzehnten eingerichtet und der Naturschutz sowie der Tierschutz spielen eine wichtige Rolle, einerseits für die Identität und Kultur des Landes und andererseits natürlich auch in dem Bestreben, Touristen ins Land zu locken und ihnen ein unvergessliches Naturerlebnis zu verschaffen.

 

Viele verschiedene Nationalparks

 

Südafrika ist ein flächenmässig sehr grosses Land, in dem es viele unterschiedliche Naturlandschaften gibt. Nationalparks gibt es in allen Landesteilen und jeder hat seine Besonderheiten und Attraktionen. Bekannt ist der Garden-Route-Nationalpark, der sich ganz im Süden des Landes an der legendären Gartenroute befindet. 2009 entstand er durch die Verschmelzung von vormals zwei eigenständigen Schutzgebieten. Er erstreckt sich an der Küste und ist bekannt für seine einmaligen Uferlandschaften.

 

Der Addo-Elefanten-Nationalpark befindet sich ebenfalls im Süden von Südafrika nahe der Stadt Port Elisabeth und wie es sein Name schon vermuten lässt, leben in diesem Schutzgebiet viele Elefanten. Schon seit den 30er Jahren werden die Dickhäuter hier geschützt. Während sie in den 30er Jahren schon fast ausgestorben waren, gibt es heute wieder eine grosse Anzahl von ihnen im Addo-Elefanten-Nationalpark zu bewundern. Der Westcoast-Nationalpark liegt im Südwesten von Südafrika und besteht seit 1985. Der Park ist bekannt für seine schönen Küstenlandschaften und die Fülle an Meeresvögeln, die man hier beobachten kann.

 

Der Krüger Nationalpark

 

Der Krüger Nationalpark ist wohl einer der bekanntesten Nationalparks des gesamten Kontinents. Er wurde bereits 1898 vom damaligen Präsidenten Paul Krüger ins Leben gerufen und ist damit eines der ältesten Schutzgebiete Afrikas. Mit seinen fast 20.000 Quadratkilometern ist dieser Park gleichzeitig auch einer der grössten Parks Afrikas. Auf dem Gebiet des Parks befinden sich mehrere eingezäunte Lodges, in denen Touristen übernachten und damit gleich mehrere Tage auf dem Gelände verbringen können. Der Krüger Nationalpark ist sehr gut organisiert und die Parkranger bewahren nicht nur die Tiere von Wilderern, sondern kutschieren auch Touristen durch den Park, um ihnen die einzigartige Tierwelt näher zu bringen.

 

Es ist streng verboten, die Fahrzeuge zu verlassen und weil diese Regeln eingehalten werden, zeigen die Tiere kaum Angst oder Scheu. Oft kann man, wenn man sich ruhig verhält und den Motor abstellt die Tiere aus der Nähe betrachten und tolle Fotos aufnehmen. Der Krüger Nationalpark darf sich der Big Five rühmen, zu denen Büffel, Elefanten, Leoparden, Löwen und Nashörner zählen. Die Chancen stehen gerade in diesem Park sehr gut, wirklich alle diese Tierarten zu sehen. Natürlich leben im Park auch zahlreiche Antilopen, Zebras, Gnus, Giraffen, Geparden, Paviane, Nilpferde, Strausse und unzählige andere Vogelarten.

 

ferienabenteuer.ch, Dezember 2016